Als notorische Bahnreisende ist mir die Spezies der Autofahrer_innen eher fremd. Ich verstand also nur Bahnhof, als ich an einem ebensolchen, von mir häufig frequentierten Ort das folgende Schild las:

Was mensch als Autofahrer_in so alles erleben kann. Welche Welten mögen sich da wohl eröffnen, wenn man mit einem Auto einen Stellplatz ansteuert? Aber was vor allem hat es mit dem Zyklus des Parkens auf sich?
Haben Autofahrer_innen so zwei Tage bevor sie parken wollen oder müssen grundlos schlechte Laune, sind schräg drauf und fangen wegen jedem Mist an zu heulen? Und schmerzt es dann erstmal einen Tag, wenn das Auto in den Stellplatz eingeparkt wurde, bis man entspannter loslassen kann und sich an die vorübergehend neue Weltsicht ohne Auto gewöhnt hat?
Wenn mich jemand aufklären könnte …
Wahrscheinlich ist das so gemeint: “Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 20120. Dies sind die Abenteuer des VW Golf, der mit seiner vierköpfigen Besatzung fünf Tage lang unterwegs ist, um neue Autoabstellplätze zu erforschen, neue markierte Asphaltflächen und neue Parkautomaten. Viele Lichtjahre von der heimatlichen Garage entfernt, dringt dier VW Golf in Stellplatzwelten vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.” Wahrscheinlich gibt es demnächst auch die Erlebnisbahnhofstoilette und den Wellnessstehplatz im Bus.
ach so. danke!
[...] Einsteigen dachte ich nur: Schon wieder eine Fremdheitserfahrung am Bahnhof, diesmal durch Fremdschämen. Fremdschämen, nicht so sehr, weil ich mich in die Polizistin [...]