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Im Netz herrscht eine andere Zeitrechnung. Deshalb wird sich wohl kaum noch jemand erinnern, dass in diesem Blog schon einmal mit einer Stil-Test-Maschine gespielt wurde. Damals, vor Äonen, ging es darum, herauszufinden, welchen Schulabschluss unsere Leser_innen brauchen, um unsere Texte zu verstehen.
Nun bin ich, ebenfalls schon vor einigen Monaten, auf eine weitere schöne Spielerei aufmerksam gemacht worden. Auch diese hilft, den eigenen Stil zu ergründen. Als „absolut sichere und unbestechliche Messmethode“ angepriesen, findet sich auf den Seiten der FAZ ein Test, der dort per copy&paste eingegebene Texte mit solchen bekannter Schriftsteller_innen vergleicht. Wurde der Test ursprünglich auf Englisch von einem 27-jährigen Russen aus Montenegro entwickelt, hat die FAZ – sicher nicht zuletzt durch die hohen Klickzahlen der englischen Variante angeregt – für ein deutsches Pendant gesorgt:

Für uns fütterte Dmitry Chestnykh sein Programm mit Erzählungen, Gedichten und Romanauszügen deutschsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem achtzehnten Jahrhundert bis heute: von Schiller bis Schnitzler, Heinrich Heine bis Kurt Tucholsky, von Hegel bis Nietzsche, Albert Ostermaier, Friederike Mayröcker, Alexa Hennig von Lange bis hin zu Ildikó von Kürthy, Daniel Kehlmann, Ingo Schulze, Dietmar Dath oder Rainald Goetz.

Sofort neugierig, schickte ich zunächst zwei wissenschaftliche Aufsätze sowie einen Kapitelentwurf aus meiner Dissertation durch den Test und erfuhr, dass meine Aufsätze also für Ingo Schulze-Leser_innen ansprechend sein dürften, meine Dissertation hingegen eher für solche Sigmund Freuds. Aber war der Doppeltreffer bei Ingo Schulze vielleicht eher Zufall? Wie „unbestechlich“ ist dieser Test wirklich?

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Warum traditioneller Journalismus im Netz nicht funktioniert

Mit dem Internet ist alles anders geworden: Die „Massenmedien wurden zu Medienmassen“, so das Bonmot des Autors und Bloggers Peter Glaser, und die Journalisten haben Konkurrenz von ihren Lesern bekommen. Denn die ehemals so passiven Rezipienten werden plötzlich aktiv. Blogs, Facebook und Twitter machen es möglich. Und wie Glaser feststellt, sind diese „Amateurjournalisten“ nicht selten sogar besser als die gelernten Texthandwerker. Wie sich dadurch die Lesegewohnheiten verändern, lässt sich heute schon absehen: Empfehlungen inklusive Link und Kommentar auf einen Artikel von Freunden sind im Netz eine härtere Währung als der stringent argumentierende und fein ziselierte Leitartikel. Glaser: „Die Summe dieser Empfehlungen, denen man so zu folgen bereit ist, ergibt ein neues Gewebe aus Nachrichten und Unterhaltung, das mit den konventionellen Rubriken der Zeitungen nur noch wenig zu tun hat.“

Doch wie reagieren die Verantwortlichen, die professionellen Texthandwerker, in den Redaktionen und Verlagshäusern? Fast scheint es, als verkämpften sie sich schmollend im kulturkritischen Rückzugsgefecht: Wenn der ‚Medienmob’ regiert, hat es der Qualitätsjournalismus eben schwer. „Die öffentliche Beschimpfung des Internet wurde zur trotzigen Mutprobe einer ganzen Branche“, konstatiert Wolfgang Blau, Chefredakteur von ZEIT online.

Viele professionelle Beobachter sehen den Schlüssel zum Erfolg im Digitalen vor allem im Lokalen. Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler und Internetguru Jeff Jarvis sieht die Zukunft im „hyperlocal journalism“. In der Tat sprechen einige Neugründungen in den USA dafür, dass sich vor allem Lokalzeitungen genau diese „Nischen suchen müssen, die unsere Lebenswirklichkeit unmittelbar abbilden.“ Die Experten sind sich einig: Wenn gründlich recherchierter und gut gemachter Journalismus noch Wachstumspotenziale hat, dann mit Berichten „über die Kriminalitätsrate in meiner direkten Nachbarschaft, Debatten um die katastrophale Müllentsorgung in meinem Viertel oder Kommentaren zur Kita-Situation bei mir um die Ecke.“ So etwa Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Was zählt, ist der „Nutzwert auf Stadtteil-Ebene“.

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Der Anbruch eines neuen Jahres lädt gern zu Rückblicken verschiedener Art ein. WordPress ist hiervon keine Ausnahme. Am 2. Januar erreichte uns eine besinnliche Email von donotreply@wordpress.com. Aus ihr erfahren wir, wie die statistischen Hilfsaffen (stats helper monkeys) von WordPress.com über die Gesamtgesundheit unseres Blogs (overall blog health) befunden haben. Dem äffischen Urteil und seiner Visualisierung zufolge strotzen wir nur so vor Lebendigkeit:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Weiterhin erfahren wir, dass unsere Leser von 2010 24 Boeing 747 gefüllt haben würden, vorausgesetzt jeder der 9.800 Klicks in dem Jahr würde einem Passagier entsprechen. Nun ja, immerhin…

Die meisten Besucher erhielten wir übrigens am 22. Juni mit 126 Aufrufen. An diesem Tag wurde der Artikel Butler in Berlin von mimmiamara veröffentlicht, der zugleich der populärste Beitrag unseres Blog überhaupt ist, wie die Top 5 des vergangenen Jahres verrät:

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Butler in Berlin June 2010
9 comments

2

Was sagen Sie zu Ghana, Herr Löw? May 2010
13 comments and 3 Likes on WordPress.com

3

Dioskurische Kernfragen: Wo sind Castor und Pollux? November 2010
3 comments

4

Impressum July 2009

5

Das Regal in der Wissenschaft December 2009
10 comments

Die Top 3 verdanken sich jeweils aktuellen Anlässen: (1) Butler in Berlin dem Besuch der Philosophin und Literaturwissenschaftlerin in der Hauptstadt anläßlich ihrer Ablehung des Zivilcouragepreises des Berliner CSD; (2) Was sagen Sie zu Ghana, Herr Löw? der bevorstehenden (bzw. bevorgestanden habenden) Fußball WM und die (3) Dioskurischen Kernfragen der jüngsten Blockade des Castortransportes. Das eher wenig informative Impressum dürfte ein gewisses Maß an ungesättigt gebliebener Neugier indizieren und das Regal in der Wissenschaft erlangte eine gewisse Popularität, weil der Vorschlag für ein Dissertationsprojekt nicht nur in bibliothekarischen Kreisen eine gewisses Aufmerksamkeit erregen konnte.

Where did they come from?

Interessant ist nun auch, woher unsere Leser zu uns finden, wenn sie einem Link folgen. Passend zur neuesten Meldung über den Krieg der Internetgiganten steht hier an erster Stelle facebook.com und, ziemlich abgeschlagen, hinter florisdumal.blogsport.de, blog.derbraunemob.info, log.netbib.de folgt google.de.

Sind unsere Besucher über Suchmaschinen auf unseren Blog gelangt, so folgten sie am häufigsten den Suchbegriffen kultur oder wissenschaft, boucher, blogkow, leda und wurstpalast gießen. Während die Kurz- und Langform unseres Blognamens die am wenigsten überraschenden Suchanfragen darstellen, scheint unsere Online-Kompetenz für den Gießener Wurstpalast ein gewisses Kuriosum in sich zu bergen – das sich aber schnell auflöst, sobald man nach der gastronomischen Attraktion bei Google sucht. Denn dort rangieren wir gleich hinter der Homepage des offenbar beliebten Gießener Fleischlokals.

Die schrägsten Blogvögel…

Einige Kuriositäten seien zum Schluss noch genannt. Unter den merkwürdigsten Suchbegriffen 2010, die – über welche Motive und Wege auch immer – auf unseren Blog geführt haben, firmieren (in subjektiver Auswahl):

  • zu dumm für die uni bzw. zu blöd für die uni
  • zwischen den zeilen lesen bzw. zwischen den zeilen schreiben (oft auch in Verbindung mit Frauen und Gefühl und wie geht das?)
  • wie lange sind rewe pfandzettel gültig
  • votze mit v oder f bzw. historysche votze und ursprung des wortes fotze
  • nutzlose maschine bestellen bzw. nutzlose maschine bauanleitung
  • müssen fussnoten immer unten sein
  • ich kann mir vieles vorstellen, ich hab viel fantasie, doch zwiebelschneidende nazis

Und mit einer letzten Suchanfrage möchte ich das kleine Sammelsurium der schrägsten Blogvögel – und mit ihm auch den Jahresrückblick 2010 – beschließen:

  • ich frage mich,was ich brauche, damit es mir nachhaltig gut geht

Offenbar bestand wohl ein direkter Zusammenhang zwischen dieser Frage und unserer overall blog health…

In diesem Sinne wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern:

Ein frohes und gesundes Jahr 2011!

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„Ich glaube wirklich, dass die Sätze auf der Straße liegen“, sagt der Protagonist des Textes „Über Peanuts, mich und andere Sachen“, der auf dem diesjährigen open mike mit dem taz-Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Der Text von Sebastian Polmans beginnt mit dem Wort „Shit“, webt in seine rhythmischen Sätze immer wieder Song-Zitate ein und überzeugte die Publikumsjury mit der Erotik einer Nonne an einer Bushaltestelle im Regen eines heißen Sommertags, „can’t touch this“.

Ob die anderen 700 Jungautor_innen, die dieses Jahr ihre Texte eingereicht hatten und von denen 20 an diesem 13. und 14. November in der Wabe im Berliner Prenzlauer Berg lesen durften, ihre Sätze auch auf der Straße gefunden haben oder in irgendwelchen Textwerkstätten und Schreibstudiengängen, sei dahingestellt. Die vier Lektoren und zwei Lektorinnen, die die 20 Lesenden ausgewählt hatten und im Februar mit ihnen eine Textwerkstatt durchführen werden, jedenfalls freuten sich über die enorme Vielfalt sowohl in der Themenwahl als auch in den rhetorischen Mitteln. Ob in der Badewanne, an der Tankstelle, in Australien oder auf einem Frachtschiff, ob mit kurzen wuchtigen Hauptsätzen oder raffiniert geschwungenen Langsätzen, gemeinsam sei den Texten dabei der genuine Wunsch des Geschichtenerzählens. Unter den Einsendungen gab es kaum historische oder reportageartige Stoffe, vielmehr sei eine starke Fokussierung auf Familie oder Beziehung zu merken – auf Zwischenmenschliches eben.

Überhaupt freuten sich irgendwie alle, und besonders über das Publikum, das dermaßen durch Aufmerksamkeit und Anzahl glänzte, dass bei der Preisverleihung nicht nur der Glaube an die Zukunft des Literaturbetriebs gepredigt, sondern auch die Frage in den Raum gestellt wurde, wer denn wohl das Publikum so gut erzogen habe. Und in der Tat protestierte dieses nicht, wenn es sich vom Lyriklektor Sätze anhören musste wie: „Geld und Geist trifft hier aufs Schönste zusammen, kondensiert sich in der Lyrik.“ (mehr …)

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On June 25, 1984, Michel Foucault reportedly died as a result of AIDS. One can only imagine how sweet this revenge must have tasted for the doctors: after all these years of being insulted in Foucault’s work, after all these accusations of perverted exercise of power over patients, they finally managed to discursively construct Focault as being HIV-positive.

What then, is Michel Foucault still doing on this blog? Why is he writing towards you, hypocrite lecteur – mon semblable – mon frère? I find this question as rallying as it is reassuring. Indeed, should not the author who assasinated the author live up to his own theory and stage his disappearance?  Thus, do not ask me who I am and do not ask me to remain the same, leave it to our bureaucrats and our policemen to see that our papers are in order. At least spare us their morality when we write.

It is exactly because of this that I cherish the space of this blog, a space where statements can be made from that liminal position that is neither ‘in the true’ nor outside of it. Here indeed discourse rules as a sovereign over its reading subject, preventing it from doing whatever it is it would rather do.

It therefore hurts all the more to see this space littered with comments on Derrida – A Frenchman who spells différence as différance, quel connard! Luckily though, there are some interesting posts to be found as well, such as ‘Bus UND Bahn?!’ The question why there is no elaborate long-distance bus service in Germany, so pointedly raised in this article, is indeed worthy of further inspection. On August 20, I attended the ‘Autobus et train, c’est merveilleux’ conference at the Collège de France, where Jean-Jacques François pointed out a correlation between literal mobility and class mobility. Henceforth he proceeded to analyze the state’s refusal to provide a bus service as a deliberate attempt to keep the worker in place and to consolidate the current configuration of power.

But does this repressive hypothesis hold? Would the installation of a bus service really lead to the democratization of movement and to the unobstructed flow of subjects? I think not. Focusing rather on the productivity of power, a decision on behalf of the state and its corporate partners to enhance collective mobility can be read as an attempt to intensify the reach of biopolitical control. Indeed, to create a system based on the myth of ceaseless mobility is to uphold the enlightenment idea of the moving subject. The system itself takes over and panoptically regulates subject traffic – Die Bahn becomes the Unmoved Mover.

M.F.

(for a more detailed analysis, I refer to Foucault, M. 2024. The History of Mobility, vol. 1. Paris: Gallimard)

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Lieber Leser, bist du noch bei Trost? Eigentlich hast du doch schon genug – bist voll bis oben hin! Kannst dieses Thema nicht mehr ertragen. Und doch sind wir schon in der dritten Zeile und du bist immer noch dabei. Also genauso meschugge wie ich?

Dann sollte auch das Folgende von Interesse sein: Den wahrscheinlich absurdesten Versuch das Phänomen „Lena“ und ihren Sieg beim ESC zu erklären, habe ich ausgerechnet auf carta.info gefunden. Hier wagt Tim Renner den Kurzschluss zur großen Politik und erklärt uns gleich nochmal wie das eigentlich war – mit der Wende und Helmut Kohl. Das „Lena-Prinzip“ stellt demnach eine Art Vexierbild zur deutschen Mentalitätsgeschichtsschreibung dar:

Deutschland nutzte seither den Sängerwettstreit um sich so darzustellen, wie man sich selbst sehen wollte. Bis 1998 hieß das nett, klein, brav und doch irgendwie international und integrativ. Es wurden nette, kleine Schlager vorgetragen von erfahrenen Schnulzensängern oder perfekt assimilierten Mitbürger aus West- und Ost Europa, die wir ins Rennen schickten. Katja Ebstein war da schon fast die Ausnahme, Mary Roos, Lena Valaitis, Wencke Myhre und Rumänen, die sich als Mongolen ausgaben (Dschingis Khan), die Regel. Deutschland ein einig Schrebergarten mit vielen, bunten Gartenzwergen und exotisch gewürzten Grillspießchen auf Holzkohle.

In dieser Perspektive wird dann Guildo Horn 1998 zum neuen Repräsentanten der geistig-moralischen Wende, die sich eigentlich Kohl Anfang der achtziger Jahre auf die Fahnen geschrieben hat. So geht es dann weiter über die EU-Osterweiterung („Balkan-Abstimmungs-Kartell“), den Machtwechsel zu Angela Merkel bis zur Finanzkrise. Und dafür, dass du – lieber Leser – immer noch diesen Text liest, musst du jetzt zur Strafe abstimmen. Gleich hier unten. Denn es klingt so schön, wenn es heißt: Twölf points for Dschörmenie.

Lieber Leser, bist du noch bei Trost? Eigentlich hast du doch schon genug – bist voll bis oben hin! Kannst dieses Thema nicht mehr ertragen. Und doch sind wir schon in der dritten Zeile und du bist immer noch dabei. Genauso meschugge wie ich?

Dann sollte auch das Folgende von Interesse sein: Den wahrscheinlich absurdesten Versuch das Phänomen „Lena“ und ihren Sieg beim ESC zu erklären, habe ich ausgerechnet auf carta.info gefunden. Hier wagt Tim Renner den Kurzschluss zur großen Politik und erklärt uns gleich nochmal wie das eigentlich war – mit der Wende und Helmut Kohl. Das Lena-Prinzip stellt demnach eine Art Vexierbild zur deutschen Mentalitätsgeschichtsschreibung dar:

Deutschland nutzte seither den Sängerwettstreit um sich so darzustellen, wie man sich selbst sehen wollte. Bis 1998 hieß das nett, klein, brav und doch irgendwie international und integrativ. Es wurden nette, kleine Schlager vorgetragen von erfahrenen Schnulzensängern oder perfekt assimilierten Mitbürger aus West- und Ost Europa, die wir ins Rennen schickten. Katja Ebstein war da schon fast die Ausnahme, Mary Roos, Lena Valaitis, Wencke Myhre und Rumänen, die sich als Mongolen ausgaben (Dschingis Khan), die Regel. Deutschland ein einig Schrebergarten mit vielen, bunten Gartenzwergen und exotisch gewürzten Grillspießchen auf Holzkohle.

In dieser Perspektive wird dann Guildo Horn 1998 zum neuen Repräsentanten der geistig-moralischen Wende, die sich Kohl schon Anfang der achtziger Jahre auf die Fahnen geschrieben hat. So geht es dann weiter über die EU-Osterweiterung („Balkan-Abstimmungs-Kartell“) über den Machtwechsel zu Angela Merkel bis zur Finanzkrise. Und dafür, dass du – lieber Leser – immer noch diesen Text liest, musst du jetzt zur Strafe abstimmen. Gleich hier unten. Denn es klingt so schön, wenn es heißt: Twölf points for Dschörmenie.

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Wordle: blogkow Der Internetdienst Wordle bietet eine Funktion, um Wort-Wolken zu genieren, ähnlich wie Tag-Clouds. In dem Fall kann man aber eine beliebige Menge Text oder einen gegebenen Link in eine graphischen Darstellung der jeweils am häufigsten verwendeten Worte umwandeln. Die aktuelle Seite unseres Blogs ergibt so das nebenstehende Bild.

Auf diese Weise lassen sich nun nicht nur merkwürdige Prominenzen feststellen – in unserem Fall etwa die des Wortes „schon“ (alle noch häufigeren Worte wie Artikel etc. wurden bereits automatisch entfernt). Gelegentlich ergeben sich dabei – neben absurden Sätze wie „Kahn Khan erlebt heute schon Marburg“ – auch schöne Zufallspoeme. Mein Favorit ist die „Konsens-Aschewolke“.

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