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Posts Tagged ‘Digitalisierung’

Feldnotizen von Andreas Hübner

Die Spatzen pfeifen es schon seit einigen Wochen von den Glasfaserkabeln, nun wird es Tag für Tag offizieller: Immer mehr deutsche Hochschulstandorte werden auch das kommende Wintersemester in digitaler Form bestreiten. Mit den entsprechenden Ankündigungen der Hochschulen geht ein grundsätzliches Missverständnis einher. So ist in den Meldungen häufig die Rede von einer Fortsetzung der digitalen Lehre, wenn doch eine Verstetigung der Notfalllehre gemeint scheint. Für Lehrende und Studierende bedeutet dies eine Verstetigung der in selbigen Meldungen gepriesenen „Flexibilität“ und „Improvisationsfähigkeit“, dem von den Hochschulleitungen ein fortwährender „Pragmatismus“ zur Seite gestellt wird. (mehr …)

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Ein Gastbeitrag von GPT-2
Übersetzung: GoogleÜbersetzer und DeepL

Sie saß im Wintergarten und tippte zögerlich die Tasten ihres Laptops ein. Sie hörte ein leises, gemurrtes Klicken, als zwei Frauen eintraten. Sie vermutete, dass es wahrscheinlich ein Reiseleiter oder ein Privatdetektiv war.
Und nachdem sie die letzte Nachricht eingegeben hatte, öffnete sich das Fenster und die Sekretärin tippte eine Antwort ein: »Wie war dein Tag? Hast du etwas Interessantes gefunden?«
Charlotte stand auf und trat an die Luke. Sie runzelte die Stirn und hob ihre schwarzen Schuhe auf. Eine Digitalkamera hing an einem blauen Schlauch neben der Luke.
»Was ist das?«

Die Frage ist, ob die Zukunft der literarischen Übersetzung in der Übersetzung maschinen­geschriebener Literatur liegt. (mehr …)

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Wand aus aneinandergehefteten Büchern mit einer Tür, die den Blick auf einen großen Screen im Inneren des Kubus freigibt

Kein & Aber-Stand, Frankfurter Buchmesse 2019; Foto: mimmiamara

»Ich glaube, das ist einer der meistfotografierten Stände«, höre ich eine bekannte Stimme sagen, als ich gerade aus dem Buchmessenstand des Verlags Kein & Aber heraustrete. Die Kollegin könnte recht haben. Auch ich hatte zuerst ein Foto gemacht, bevor ich mir genauer ansah, wie der Verlag seine Neuerscheinungen ausstellt. (mehr …)

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Am Donnerstag und Freitag wurde auf der Tagung „Zugang gestalten“ im Jüdischen Museum Berlin über Verantwortung für den und Probleme mit dem Zugang zum kulturellen Erbe im digitalen Zeitalter diskutiert.

Pastoral ging es los und mensch fragte sich, ob das kulturelle Erbe so viele rhetorische Kunstpausen braucht, wie Dr. Klimpel sie einstreute. Hängt das damit zusammen, dass ihm als Junge in der Stadtbücherei niemand Gratismentalität vorgeworfen hat? Mit dem gesponsorten Mate-Drink und den Twitterkommentaren vor sich, sah mensch dem Tag aber trotzdem gespannt entgegen …

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Sieben Frauen hatten sich beim „Forum Zukunft“ auf der Buchmesse eingefunden, um auf die Spuren der Digitalisierung in der Buchbranche geführt zu werden. Sieben Frauen, die alle nicht zu den digital natives zu rechnen waren, wie gleich bei der ersten Station, dem „Hotspot Publishing Services“, deutlich wurde. Blackbetty hybrid publishing hat nämlich ein sogenanntes Kiosksystem entwickelt, mit dem auch E-Books in Buchhandlungen anschaulich dargestellt und von besagter Kioskstation direkt auf ein in der Nähe befindliches Handy geladen werden können. Auf die Frage, ob eine der Anwesenden denn ein Handy dabei habe, kam die unwahrscheinliche, einstimmige Antwort: „Nein“. Wahrscheinlich wollten die anderen sich ebenso wenig mit ihrem Antik-Gerät outen wie ich selbst. In der Tat fand die Station dann auch nur das Handy des Ausstellers, das als einziges mit Bluetooth ausgestattet war. Daran führte er uns dann also vor, wie man mit den Fingern auf dem Bildschirm des Kiosksystems durch die Cover verschiedener  Bücher (die alle optisch auf Abenteuer- oder Fantasyromane schließen ließen) blättern, eines auswählen und dieses dann in kürzester Zeit auf das eigene Handy runterladen und auf dessen Winzbildschirm recht lesbar verschlingen kann. (mehr …)

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