Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Metapher’

11:00 Halle 3 West

Ein Häuflein Journalist_innen wartet geduldig 20 Minuten vor dem Raum „Apropos“, in dem eine Pressekonferenz zu „Urhebervertragsrecht in der Diskussion“ angekündigt war, bis sie zu dem Schluss kommt, dass diese wohl auch nicht c.t. anfängt, sondern ausfällt. Die verbleibende Zeit kann also mit Schlendern verbracht werden, denn langweilig wird es auf der Buchmesse nie. In Halle 5.1 kann man beispielsweise die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Italien sehen, nehmen doch die Stände der italienischen Verlage deutlich weniger Raum ein als die letzten Jahre. Nur der sizilianische Verleger von Andrea Camilleri hat seine Standgröße verdreifacht. Auf dem blauen Sofa vor Halle 5.1 sitzt die Buchpreisträgerin Ursula Krechel. Gefragt, was sie mit ihrem nun international wahrgenommenen Buch Landgericht für ein Bild vom heutigen Deutschland vermittele, antwortet sie: „Ich baue das Fundament ein bisschen um. Und durch den literarischen Blick auf einen Remigranten schärfe ich hoffentlich auch den Blick auf heutige Migranten.“ Auch die haben eigene Anliegen und Traumata, für die man sich interessieren sollte, statt immer nur Integration zu fordern. Integration in was für eine Gesellschaft eigentlich? Entsprechend dieser engagierten Worte schreibt Krechel auch als Lyrikerin „keine Gedichte über schönes Wetter“, wie sie selbst betont.

12:00 Halle 5.0 Weltempfang (mehr …)

Read Full Post »

ApfelSchuld sein oder nicht schuld sein, das ist hier die Frage, der sich die folgenden Überlegungen widmen. Und zwar unter der vorläufigen These, dass sich die Schuldzuweisungen seit Adam und Eva verändert haben – aber nur ein bisschen. Wenn etwas schief ging, im Kleinen wie im Großen, wiesen lange Zeit als Männer erzogene Menschen die Schuld den Frauen oder einer konkreten Frau zu: Eva sollte schuld an der Vertreibung aus dem Paradies sein, weil sie Adam verführt habe; Helenas Schönheit schuld am Trojanischen Krieg und so weiter.

Diese Interpretationen wurden so erfolgreich tradiert, dass sie auch von den meisten als Frauen erzogenen Menschen als zutreffend akzeptiert wurden – und immer noch werden. Immer noch denken Frauen öfter als nötig, dass sie schuld an irgendetwas seien. Männer hingegen haben sich ein Stück weiterentwickelt. Sie sagen mittlerweile meist: „Der Apfel ist schuld.“ (Dass sie selbst eine gewisse Verantwortung tragen könnten, scheint immer noch vielen ein absurder Gedanke.)

Woher diese Behauptungen stammen? Nun, sie sind natürlich viel zu verallgemeinernd und in dieser Verabsolutierung nicht haltbar. Sie speisen sich aber aus vielen Beobachtungen im Kleinen (ohne dass ich das empirisch untersucht hätte, Widerspruch wird also gerne zur Korrektur der eigenen Weltsicht entgegen genommen). Hier drei Beispiele dieser Kleinstbeobachtungen: (mehr …)

Read Full Post »

Internet, überkomplex

Internet, überkomplex

Gestern hat Sascha Lobo in seiner S.P.O.N.-Kolumne über metaphorische Simplifizierungen der digitalen Welt geschrieben. Dabei warnt er vor der Verführungskraft der Sprache. Was in Wirklichkeit komplex und kompliziert sei, werde durch Metaphern vereinfacht und schließlich falsch verstanden, vor allem das Internet:

Metaphern funktionieren nur als Welterklärung für Anfänger. Insbesondere für das überkomplexe Internet. […] Die Einstiegsdroge Metapher verleitet zum simplizistischen Weltbild und dazu, Zusammenhänge zu konstruieren, die nur für die Metapher, aber nicht in der Realität funktionieren.

Zwar beginnt Lobo seine Überlegungen damit, dass das Internet und vermutlich jedes Medium, wie alle technologischen Innovationen zunächst immer nur metaphorisch begriffen werden, weil es für das Neue nicht sofort geeignete Begriffe gebe. So wurde der Diskurs über das Internet in den 1990ern durch nautische und verkehrstechnische Metaphern geprägt. Aus den metaphorischen Fossilien dieser Zeit generiert sich denn auch der Titel von Lobos Artikel: „Wenn Surfer auf der Datenautobahn brausen.“

Zugangserschwerungsmetapher

Internetsperre, symbolisch

Internetsperre, symbolisch

Doch befasst sich Lobos nicht mit die Frage, ob nun Datenmeer oder Datenautobahn die bessere Metapher oder beide gleichermaßen für die Bezeichnung des Internets ungeeignet seien. Seine Kritik zielt vielmehr auf eine politische motivierte Medienmetaphorik – für die er, pars pro toto, „das berüchtigte Stoppschild als volksnahe Bezeichnung für Ursula von der Leyens Netzsperren“ ins Feld führt. Dabei fragt sich, ob gerade dieses Beispiel gut gewählt ist. Denn das besagte Stoppschild sollte ja nach dem geplanten „Zugangserschwerungsgesetz“ beim Aufruf gesperrter Webseiten mit kinderpornografischem Inhalt auf dem Bildschirm des kriminellen oder fehlgeleiteten Internetnutzers angezeigt werden. Wenn dieser aber ein Stoppschild tatsächlich sieht, ist es dann überhaupt noch eine Metapher? Oder nicht einfach nur ein Symbol, ein ikonisches Zeichen, dass allenfalls etwas Falsches suggeriert? Oder ist das nur eine kleinliche Frage, die zur Sache nichts wesentliches beiträgt? (mehr …)

Read Full Post »

(c) Manager Magazin

Die Märkte, in Aufregung

Wenn seit dem Ausbruch der Finanzkrise zunehmend davon die Rede ist, dass man die „Märkte beruhigen“ müsse, so weiß man nicht immer genau, ob da von einem fiebrigen Patienten die Rede ist, der durch ständige Telefonate, Krisensitzungen und Beschlüsse von Regierungen umsorgt und getröstet werden muss; oder von einem wütenden Drachen mit giftigem Odem, der ein ganzes Königreich zu verwüsten droht, wenn er nicht regelmäßig eine Jungfrau zu Fressen bekommt. Wer den Job erledigen muss, ist allerdings klar: „Die Politik muss die Märkte beruhigen.“

Aber wollen „die Märkte“ überhaupt beruhigt werden? Eigentlich finden sie es ja ganz „Super, wenn die Börsen schwanken“. Wetten auf fallende Kurse ermöglichen immerhin satte Gewinne. Gegen eine Regulierung der Finanzmärkte, z.B. durch eine Finanztransaktionssteuer, regen sich jedenfalls erhebliche Widerstände. Die Rede von der Beruhigung der Märkte enthält damit eine doppelte Irreführung. Denn sie täuscht darüber hinweg, wer oder was „die Märkte“ überhaupt sind. Es sind ja im wesentlichen Spekulanten und keine volkswirtschaftlichen Größen. Letztlich ist die Phrase nur ein Euphemismus für das Dilemma, dass man den Einfluss der Spekulation auf die Volkswirtschaft beschränken müsste, aber nicht kann. Doch befinden sich auch die Märkte in einem Dilemma. Denn der Bankrott ganzer Volkswirtschaften kann schnell den Bankrott ganzer Banken nach sich ziehen. Die dann ihrerseits wieder gerettet werden müssen – durch den Rettungsschirm, für den die Staaten wiederum Schulden auf dem Finanzmarkt aufnehmen (hier: Deutschlands Schuldenuhr). In dem Dilemma bekundet sich also so etwas wie ein „Gleichgewicht des Schreckens“.

Kalter Krieg der Schulden

Während des Kalten Krieges nannte man so das Atompatt zwischen den Nuklearmächten. Im Englischen heißt das „Gleichgewicht des Schreckens“ mutual assured destruction, also die „wechselseitige zugesicherte Zerstörung“, kurz: mad, was eben auch „verrückt“ oder „wahnsinnig“ heißt. Hinter dem Wahnsinn der atomaren Abschreckung stand natürlich eine rationale Logik: Eine Nuklearmacht hielt die andere durch eine ultimative Drohung vor dem Erstschlag ab, indem man sich wechselseitig einen alles vernichtenden Zweitschlag zusicherte. Für dieses „Gleichgewicht des Schreckens“ hatte der Mathematiker und Nobelpreisträger John F. Nash (bekannt durch den Spielfilm A Beautiful Mind) ein spieltheoretisches Modell entwickelt, das sogenannte „Nash-Gleichgewicht“ oder Nash equilibrium. Eine einseitige Aufkündigung dieses Gleichgewichts hätte das absolute Scheitern beider Parteien zur Folge gehabt. So sind sie gerade durch ihre Feindschaft zu einer unfreiwilligen Kooperation gezwungen.

Weltweite Staatsverschuldung

Weltweite Staatsverschuldung

Durch den Zusammenbruch des Ostblocks endete der Kalte Krieg und die Westmächte gelten als dessen Sieger. Denn die westlichen Demokratien haben sich als diejenigen Volkswirtschaften erwiesen, die den Rüstungswettlauf länger ökonomisch durchhalten konnten. Betrachtet man heute indessen den Stand der weltweiten Staatsverschuldung, könnte man sich fragen, „wer den Kalten Krieg tatsächlich verloren hat“ (Olaf Held). Nach dem weltweiten Sieg des Kapitalismus und seiner Krisen scheint sich das Gleichgewicht des Schreckens einfach nur auf eine andere Ebene verlagert zu haben.  (mehr …)

Read Full Post »

Netz-Werk

Am Wochenende wagte ich einen Blick auf meine Stromrechnung des letztes Jahres.  Mich überraschte weniger die Höhe des Betrags, den ich zu zahlen hatte, sondern vielmehr dessen Aufschlüsselung in vier Kostenarten.

So errechnete ich, dass 2/3  gar nicht direkt für die bereitgestellte      („verbrauchte“) Anzahl von Kilowattstunden veranschlagt werden, sondern neben den Steuern und Abgaben, die das eine Drittel ausmachen, auch noch für  die Nutzung der Stromleitungen als „Netzentgelte“ (28%), den Einbau, Betrieb und Wartung des Zählers, den „Messstellenbetrieb“ (4%) und zuletzt für die Messung der Zählerdaten (1%) berechnet werden.

Ein durch die Zahlen plötzlich präsentes Netzwerk, ohne dass wir völlig aufgeschmissen wären. Energie hat seinen Preis, nicht nur im Verbrauch. Was alles geleistet werden muss, um „Stromausfälle“ auf ein Minimum zu reduzieren, konnte ich mir nur entfernt vorstellen.  Mit dem riesigen Aufwand und der daraus resultierenden Wertschöpfung fühlen sich die Stromproduzenten  legimitiert, kräftige Gewinne einzuheimsen.  Energieversorger müssen schon viel falsch machen, um in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Und wenn ich mir ansehe, dass ich jetzt wieder kräftig in Leuchtkörper investiert habe, dann wird mir bewusst, wie sehr doch vor den Zeiten der buchstäblich großen Erleuchtung abendlicher Kerzenschein geschätzt werden musste, der heute mit Hilfe von Ein-Euro-Artikeln, nicht weit entfernt von Wühltischen, günstig in die gute Stube geholt werden kann.

Aus der Steckdose

Ist die abgebildete Geschenkidee nicht ein origineller Verweis darauf, dass die Steckdose nicht ausschließlich zum „Netzzugang“ bestimmt sein muss?

Read Full Post »

Kürzlich erhielt ich von einer befreundeten Forscherin eine Email mit der Nachricht über ein bevorstehendes Metaphern-Festival an der Universität Stockholm. Ob wir nicht Gummistiefel und Zelt einpacken und nach Schweden fahren sollen.

Etwas verblüfft wusste ich nicht so recht, was ich auf die Frage antworten sollte. Ein Campingausflug in den skandinavischen September ist sicherlich alles andere als langweilig. Ein Bild mit vielen bunten Blättern, Lagerfeuer, Lachs und Knäckebrot entstand vor meinem geistigen Auge – das allerdings leicht zu tränen anfing, als das Wort ‚Festival‘ seinen Schatten über die imaginierte Herbstidylle zu werfen begann.

Auf einmal stürzt sich der Schatten in die bunten Laubhaufen, um daraus Scharen von Metaphernforschern zu formen, die sich immer dichter um das prasselnde Lagerfeuer drängen. „Warum ‚züngelt‘ die Flamme eigentlich?“, fragt eine der Laubgestalten. Daraufhin ein raschelndes Gelächter. Wie beleidigt schlägt die Flamme empor. Einige erkennen den Ernst der Frage und geben zur Antwort: „Weil sie die Nacht verschlingen will.“

Das ermutigt eine Gestalt aus der hinteren Reihe ein Gedicht Friedrich Nietzsches zu zitieren:

Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
– Flamme bin ich sicherlich.

Die eben noch gelacht haben, treten nun zögerlich ein paar Schritte vom Feuer zurück und richten ihre Blicke auf die ominöse Vortragskünstlerin: „Was erlauben Sie sich?“, rascheln sie. Und alle, die bisher ernst geblieben waren, brechen in ein knisterndes Gelächter aus.

Plötzlich erhebt mit prasselnder Stimme das Feuer eine lodernde Frage. Ob man in das Gelächter nicht nur aus-, sondern auch einbrechen könne? Was die Gesellschaft hastig auseinanderstieben lässt. „Wollen doch mal sehen, wer hier wen verkohlt!“, zürnt das gefräßige Element. Und was an Blättern nicht zu Boden fällt, wird zu einem Raub der Flammen.

Benommen sehe ich den Funken nach, die in den nächtlichen Himmel aufsteigen und meinen Tagtraum mit sich nehmen. Wo war ich nochmal? – Ach ja. Der Schatten. Auf der Träne meines geistigen Auges. Angesichts der Email. Über das Festival – der Metaphern.

Der Schatten verzieht sich augenblicklich, als mir die Worte Wayne C. Booths einfallen, der bereits 1978 auf einem bedeutenden Metaphern-Symposium an der University of Chicago erklärte: „what we are doing in this symposium appears as part of an intellectual movement“. Dies wollte Booth durchaus als objektive Prognose verstanden wissen. Denn er hatte auf Grundlage bibliographischer Daten eine exponentiell anwachsene Zahl von Metaphernforschern festgestellt:

„I have in fact extrapolated with my pocket calculator to the year 2039; at that point there will be more students of metaphor than people.“ (Wayne C. Booth, Metaphor as Rhetoric 1978)

Was mir bisher als ein ironischer Kommentar zu einem wissenschaftlichen Hype erschien, erschließt sich mir nun als das Zeugnis einer bemerkenswerten Weitsicht. Die intellektuelle Bewegung der Metaphernforscher begnügt sich nicht mehr mit Symposien: „It started as internal departmental seminars on the character and occurrence of metaphors, but has grown into an international symposium on figurative language“, heißt es auf der Webseite der Stockholmer Universität. Nun ist es also ein Festival. Noch ist es ein Festival.

Festivals sind nur der Anfang. (mehr …)

Read Full Post »

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch der Jahreswechsel. Die Tage zwischen dem alten und dem neuen Jahr sind eine Zeit für sich: Das Alte geht, das Neue ist noch nicht da, irgendwie lebt man in einer ‚Zeit dazwischen’.

Ich habe mir erzählen lassen, dass es in Russland ein Sprichwort gibt, demnach eine windige Neujahrsnacht auf eine reiche Nussernte im kommenden Herbst verweisen soll.

Ich weiß nun nicht, ob das stimmt, aber es ist ein schönes Bild für das Changieren zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in diesen Tagen:

Egal wie windig und unangenehm die Neujahrsnacht auch sein mag (das Jetzt), gibt es die Aussicht auf einen erfreulichen Ausgleich im kommenden Herbst (die Zukunft), auch wenn nicht auszuschließen ist, dass man, wenn es soweit ist, vergessen haben kann, wie der Wind zum Jahreswechsel gestanden hat (die Vergangenheit). Man wird sich dann vermutlich leichter damit abfinden können, dass es Dinge gibt, die man hätte wissen können und doch nicht weiß, die man hätte machen oder beachten können und nicht gemacht oder beachtet hat.

Wer sich hingegen genau erinnert und später einen klaren Zusammenhang zwischen den damaligen Windverhältnissen in der Silvesternacht und der zukünftigen (dann gegenwärtigen) Fruchtbarkeit der Nussbäume herzustellen vermag, lebt zwar in der Sicherheit einer einzelnen (vielleicht wichtigen) Erkenntnis, die das dann Gegenwärtige an das Vergangene bindet und derart einen Konnex der Sinnhaftigkeit stiftet, doch die Ungewissheiten und offenen Fragen des Zukünftigen werden sich weiterhin stellen. So ist das Leben: Es gibt keine klaren Sicherheiten und Verbindlichkeiten zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Da ich nicht viele Hoffnungen hege, dass ich es nicht vergessen werde, zu Silvester darauf zu achten, wie stürmisch die Nacht wird und weil ich erst recht Bedenken trage, ob ich mich zur kommenden Nussernte wirklich darauf besinnen werde, halte ich es eher mit Ingeborg Bachmann, die für den Wechsel zwischen Altem und Neuem einen radikalen Weg wählt:

Wenn einer fortgeht, muss er den Hut

mit den Muscheln, die er sommerüber

gesammelt hat, ins Meer werfen

und fahren mit wehendem Haar,

er muss den Tisch, den er seiner Liebe

deckte, ins Meer stürzen,

er muss den Rest des Weins,

der im Glas blieb, ins Meer schütten,

er muss den Fischen sein Brot geben

und einen Tropfen Blut ins Meer mischen,

er muss sein Messer gut in die Wellen treiben

und seinen Schuh versenken,

Herz, Anker und Kreuz,

und fahren mit wehendem Haar!

Dann wird er wiederkommen.

Wann?

Frag nicht.

(Ingeborg Bachmann, Auszug aus: Lieder von einer Insel)

So ist das Kommen und Gehen zwischen den Jahren eine Zeit für sich, ein wenig wirr, ein wenig süß und irgendwie beruhigend in seiner ganzen Unhaltbarkeit.

Read Full Post »

Older Posts »