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Posts Tagged ‘N-Wort’

Vier Menschen auf dem Podium in roten Sesseln, dahinter ein Screen mit dem Titel der Veranstaltung

Miriam Mandelkow, Andreas Nohl, Mithu M. Sanyal und Ingo Herzke (v.l.) auf dem Podium der Buchmessen-Veranstaltung »N-Wort und Gender-Gap: Wie politisch korrekt sind Übersetzungen?«; Foto: mimmiamara

Nachdem in den akademischen Kreisen, in denen ich mich lange aufgehalten habe, schon vor etlichen Jahren eine Auseinandersetzung mit diskriminierungssensibler Sprache stattfand, scheinen solche Fragen nun endgültig auch bei einem Großteil künstlerischer Praktiker*innen des Literaturbetriebs virulent zu sein. Nach einer Fortbildung im Literarischen Colloqium Berlin im September (vgl. meinen Fortbildungsbericht) gab es auch auf der Frankfurter Buchmesse eine Veranstaltung mit dem Titel »N-Wort und Gender-Gap: Wie politisch korrekt sind Übersetzungen?« Auf dem Podium saßen Miriam Mandelkow, Übersetzerin aus dem Englischen, Andreas Nohl, Autor, Herausgeber und Übersetzer aus dem Englischen, und Mithu M. Sanyal, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin. Moderiert wurde das Gespräch von Ingo Herzke, Übersetzer aus dem Englischen. (mehr …)

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Am 6. März 2019 hatte das Literarische Colloquium Berlin sich und uns James Baldwin »auf Wiedervorlage« gelegt (vgl. Veranstaltungsankündigung). Erster Programmpunkt war der Dokumentarfilm I Am Not Your Negro (Raoul Peck, 2016), der auf beeindruckende Weise deutlich macht, wie aktuell Baldwins Werk auch heute noch ist und dass die notwendige grundlegende Veränderung der Verhältnisse noch immer aussteht.

Anschließend waren die Übersetzerin Miriam Mandelkow, deren Neuübersetzungen von Baldwins Werken seit 2018 bei dtv erscheinen, und die Autoren Max Czollek, Michael Götting und Temye Tesfu eingeladen, Lieblingstextstellen aus Baldwins Texten vorzustellen und zu diskutieren. (mehr …)

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