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Posts Tagged ‘Übersetzung’

Ein Gastbeitrag von GPT-2
Übersetzung: GoogleÜbersetzer und DeepL

Sie saß im Wintergarten und tippte zögerlich die Tasten ihres Laptops ein. Sie hörte ein leises, gemurrtes Klicken, als zwei Frauen eintraten. Sie vermutete, dass es wahrscheinlich ein Reiseleiter oder ein Privatdetektiv war.
Und nachdem sie die letzte Nachricht eingegeben hatte, öffnete sich das Fenster und die Sekretärin tippte eine Antwort ein: »Wie war dein Tag? Hast du etwas Interessantes gefunden?«
Charlotte stand auf und trat an die Luke. Sie runzelte die Stirn und hob ihre schwarzen Schuhe auf. Eine Digitalkamera hing an einem blauen Schlauch neben der Luke.
»Was ist das?«

Die Frage ist, ob die Zukunft der literarischen Übersetzung in der Übersetzung maschinen­geschriebener Literatur liegt. (mehr …)

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Vielleicht weckt der Begriff »Künstliche Intelligenz« (KI) falsche Erwartungen. Maschinen können nicht denken. Sie rechnen. Wie genau sie das tun und was das für maschinelle Übersetzungen und Texte bedeutet, darüber war am 1. November 2019 im LCB viel zu erfahren. Der von Hannes Langendörfer und Nina Thielicke grandios konzipierte Übersetzertag des DÜF unter dem Titel »Geist in Maschinen. Übersetzung in Zeiten künstlicher Intelligenz« bot ein vielfältiges Programm zum Thema (Programmübersicht auf uebersetzerfonds.de).

Wie Maschinen übersetzen

Samuel Läubli beim Übersetzertag des Deutschen Übersetzerfonds im November 2019; Foto: mimmiamara

Zum Einstieg nannte Samuel Läubli, Computerlinguist und Experte für KI an der Universität Zürich sowie Partner und CTO bei TextShuttle, »drei Gründe, warum wir maschinelle Übersetzung nicht unterschätzen sollten«. Bremse er vor Informatiker*innen meist eher die KI-Euphorie, wolle er hier umgekehrt zeigen, was tatsächlich schon möglich und relevant sei. Dafür erklärte der sympathische junge Mann mit Schweizer Akzent zunächst in groben Zügen die Funktionsweise maschineller Übersetzung: Damit KI menschliche Übersetzungen imitieren kann, braucht es mindestens 20 Millionen übersetzte Sätze als Trainingsdaten. Die Maschine lernt daraus keine Grammatikregeln, sondern bringt über wiederholte Rechenvorgänge die Bedeutungsräume in der Ausgangs- und Zielsprache über eine Zuordnungsfunktion in Verbindung. Sie stützt sich auf die Wahrscheinlichkeit der Wortfolge aus dem Trainingsmaterial. Die Maschine arbeitet also nicht mit Bedeutungen, sondern mit der Oberfläche der Zeichenfolgen. So ist für sie beispielsweise ein Wort in Großbuchstaben ein anderes Wort.

Drei Gründe, KI-Übersetzungen nicht zu unterschätzen

Warum nun sollten wir diese eigentlich eher »dummen Maschinen« trotzdem nicht unterschätzen?
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Wand aus aneinandergehefteten Büchern mit einer Tür, die den Blick auf einen großen Screen im Inneren des Kubus freigibt

Kein & Aber-Stand, Frankfurter Buchmesse 2019; Foto: mimmiamara

»Ich glaube, das ist einer der meistfotografierten Stände«, höre ich eine bekannte Stimme sagen, als ich gerade aus dem Buchmessenstand des Verlags Kein & Aber heraustrete. Die Kollegin könnte recht haben. Auch ich hatte zuerst ein Foto gemacht, bevor ich mir genauer ansah, wie der Verlag seine Neuerscheinungen ausstellt. (mehr …)

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Am 5. September hatte das Literarische Colloquium Berlin zu einer ganz­tägigen Übersetzer*innen-Fortbildung zum Thema »Fremde Texte – eigene Texte« eingeladen. Die Übersetzerinnen Gabriele Leupold und Eveline Passet, Kuratorinnen dieser Fortbildungsreihe, sagten einleitend, das Thema sei u.a. inspiriert von der Welle hoch­kochender Emotionen im Mailing-Forum des Berufs­verbands der Literatur­übersetzer*innen, nachdem der Verbands­name geschlechter­gerechter angepasst wurde zu »Verband deutsch­sprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissen­schaftlicher Werke e.V.« (mit Slash, also keines­wegs allzu neu­modisch oder diversere Geschlechter mitberück­sichtigend, und man kann nicht behaupten, dass der Name vorher besonders griffig gewesen wäre, weshalb intern ohnehin alle nur VdÜ sagen). Es solle jedoch nicht nur um das Gendern gehen, sondern all­gemeiner darum, inwieweit wir beim Über­setzen von Texten eigene An­passungen vornehmen.

Referent am Rednerpult, neben ihm an die Wand projiziert steht

Anatol Stefanowitsch stellte seinem Vortrag im LCB eine Inhaltswarnung voran.

Um hoch­kochende Emotionen ging es auch im Vortrag des Sprach­wissenschaftlers Anatol Stefanowitsch, bekannt u.a. durch Sprachlog.de und den »Anglizismus des Jahres«. (mehr …)

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Buchcover Stefano Benni: Prendiluna. Roman

© Verlag Klaus Wagenbach

Ich übersetze gerade Stefano Bennis Prendiluna, einen angenehm abgedrehten Roman über den Wahnsinn dieser Welt im Allgemeinen und der italienischen Gesellschaft im Besondern und darüber, wie man es schafft, unter diesen Umständen zu den »Gerechten« zu gehören. In einem Kapitel besucht die Protagonistin Prendiluna (eine pensionierte Lehrerin, die ihre zehn Katzen an zehn Gerechte verschenken muss, um die Apokalypse zu verhindern) eine ehemalige Schülerin, die nun in einem Sexshop arbeitet. Diese schenkt ihr zum Abschied ein Dildofon.

Der Klingelton dieses Dildofons besteht im italienischen Original aus zwei Zeilen des Scherz­lieds »Mal d’Africa« (Afrikaweh), auch bekannt unter den Titeln »Africa lontana« (Fernes Afrika), »Il pianto di Zambo« (Zambos Klage) oder einfach »La canzone di Zambo« (Zambos Lied), nämlich:

»La negretta disse a Zambo
Non ti voglio senza gambo«

(Die kleine [N-Wort] sagte zu Zambo
Ohne Stängel will ich dich nicht).

Wie gehe ich damit in der deutschen Übersetzung um? (mehr …)

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Am 6. März 2019 hatte das Literarische Colloquium Berlin sich und uns James Baldwin »auf Wiedervorlage« gelegt (vgl. Veranstaltungsankündigung). Erster Programmpunkt war der Dokumentarfilm I Am Not Your Negro (Raoul Peck, 2016), der auf beeindruckende Weise deutlich macht, wie aktuell Baldwins Werk auch heute noch ist und dass die notwendige grundlegende Veränderung der Verhältnisse noch immer aussteht.

Anschließend waren die Übersetzerin Miriam Mandelkow, deren Neuübersetzungen von Baldwins Werken seit 2018 bei dtv erscheinen, und die Autoren Max Czollek, Michael Götting und Temye Tesfu eingeladen, Lieblingstextstellen aus Baldwins Texten vorzustellen und zu diskutieren. (mehr …)

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Wie ein Abend im Italienischen Kulturinstitut auf tierische Art den Spieltrieb weckte

Auf einer Bühne zwischen zwei Großbildschirmen sitzen drei Menschen, die Moderatorin steht am Stehpult davor.

Die Übersetzer*innen Walter Kögler, Amalia Urbano, Michaela Heissenberger und Martina Kempter gestalten einen anregenden Abend im Italienischen Kulturinstitut Berlin; Foto: Rita Seuss.

Alljährlich am 30. September, dem Todestag des Bibel­übersetzers Hieronymus im Jahre 420, wird der Internationale Übersetzertag gefeiert. Zahlreiche Veranstaltungen machen an diesem Tag auf die Bedeutung übersetzter Literatur aufmerksam und zeigen, wer hinter den Übersetzungen steht. Da uns Übersetzungen auch an allen anderen Tagen des Jahres begegnen, mag der Bericht über eine anregende Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Hieronymus­tags hoffentlich auch mit einem guten Monat Verspätung noch Interesse wecken. (mehr …)

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